Bundeskongress für Schulpsychologie
20.-22.9.2018 Frankfurt am Main
HETEROGENITÄT VERBINDET
 
Mitveranstalter
Fachbereich Pädagogische Psychologie,
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Kompetenzzentrum
Schulpsychologie Hessen
Deutsches Institut für
internationale pädagogische Forschung
 
 

DER BUNDESKONGRESS FÜR SCHULPSYCHOLOGIE

Ihr Forum für lebendigen Austausch von Erfahrungen und Konzepten - zwischen Wissenschaft und Praxis

Wir laden ein zum 23. Bundeskongress für Schulpsychologie vom 20. bis 22. September 2018 in Frankfurt am Main!

In der Schule von heute sind Schulpsychologinnen und Schulpsychologen nicht mehr wegzudenken. Die Ängste vor Psycholog/innen, wie wir sie aus vergangenen Dekaden kennen, sind veraltet, die meisten Menschen sind offen gegenüber psychologischen Konzepten und deren Erfolgen. Sie wünschen sich immer mehr professionelles, psychologisches Handeln mit wissenschaftlich fundierten und in der Praxis erprobten Ansätzen … insbesondere in der Schule. Hier spiegeln sich die Themen unserer komplexer und heterogener werdenden Gesellschaft wider und Schulpsychologie ist dabei als Unterstützungspartner mehr denn je gefordert. Mit psychologischem Wissen und Beratungsangeboten können Schulpsychologinnen und Schulpsychologen Schulen dabei unterstützen, die Herausforderungen zu bewältigen.

Heterogenität macht das Lehren, Lernen und das soziale Zusammenleben für Lehrkräfte, Schüler und Eltern nicht immer leicht. Gleichzeitig bietet sie aber auch Chancen für neue Perspektiven und Herangehensweisen, Sie kann dann auf allen Ebenen schulischen Lernens und Lebens eine Bereicherung sein. Mit dem Kongressmotto „Heterogenität verbindet“ möchten wir Sie dazu einladen, das Thema Heterogenität in der Schule aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, neue Ideen zu entwickeln und somit vor allem einen konstruktiven, lösungsorientierten Blick auf die pädagogischen und psychologischen Herausforderungen zu entwickeln, mit denen Schulen aktuell konfrontiert sind.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge aus Praxis und Wissenschaft und laden Sie herzlich nach Frankfurt am Main ein.

Seien Sie herzlich willkommen zum 23. Bundeskongress Schulpsychologie in Frankfurt am Main

Ihr Kongressteam

Meltem Avci-Werning

Dr. Meltem Avci-Werning

Vorsitzende der Sektion Schulpsychologie, Niedersächsische Landesschulbehörde Hannover

Klaus Seifried

Klaus Seifried

Stellvertretender Vorsitzender der Sektion Schulpsychologie im BDP e.V.,
Schulpsychologiedirektor a.D.

Helen Hertzsch

Dr. Helen Hertzsch

Vorstand Sektion Schulpsychologie, Kompetenzzentrum Schulpsychologie Tübingen

 

 

GRUßWORTE

Dr. Meltem Avci-Werning
Vorsitzende der Sektion Schulpsychologie im BDP e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schulpsychologinnen und Schulpsychologen,

Der konstruktive und professionelle Umgang mit Vielfalt ist eine der wichtigsten schulpsychologischen Herausforderungen unserer Zeit. Daher wird beim BuKo 2018 in Frankfurt am Main die Heterogenität in der Schule mit allen ihren positiven und herausfordernden Facetten im Mittelpunkt stehen. Schulpsychologinnen und -psychologen haben in ihrer Beratungsarbeit naturgemäß mit einer heterogenen Klientel zu tun: Kinder und Jugendliche mit oder ohne Migrationshintergrund oder Fluchtbiografie, mit unterschiedlichsten Leistungshintergründen, mit Hochbegabung, mit verschiedenen psychischen Problemlagen, in prekären Lebenssituationen und vieles mehr, wie auch Lehrkräfte und Schulleitungen, ebenso heterogen zusammengesetzt. Entsprechend vielfältig sind die Lebenswirklichkeiten, die individuellen Themen und Umgebungsfaktoren, die in der schulpsychologischen Arbeit zu beachten sind, um den Bedürfnissen der Ratsuchenden gerecht zu werden und hilfreiche Prozesse anbahnen zu können.

Mit dem Kongressmotto »Heterogenität verbindet« möchten wir neue Gedanken anregen, aber auch Widersprüche benennen. Wir wollen der Frage nachgehen, ob Heterogenität im Alltag der Menschen nicht auch verbindende Elemente haben kann. Wo diese zu finden sind und wie wir sie für die schulpsychologische Arbeit nutzbar machen können. Die vielfältigen Beiträge zeigen, wie diesen aktuellen Problemen und Fragestellungen in den Schulen mit bewährten aber auch neuen Konzepten begegnet werden kann.

Der BuKo 2018 soll aber auch Kooperation und Austausch ermöglichen, Menschen in ihrer Vielfalt zusammenbringen und eine positive schulpsychologische Identität stärken. Damit zeigen wir: Wir öffnen uns Neuem und vernetzen uns, wir bieten gemeinsam Antworten auf die pädagogischen und psychologischen Herausforderungen unserer Zeit, wir reflektieren unsere Arbeit und sind handlungsfähig!

Dabei bilden auch wir Schulpsychologinnen und Schulpsychologen eine heterogene Gruppe, unsere Ansätze, Arbeitsschwerpunkte und Sichtweisen sind verschieden. Es treffen unterschiedliche Persönlichkeiten zusammen, aus unterschiedlichen Regionen und Ländern, mit verschiedenen biografischen Hintergründen, unterschiedlichen Erfahrungen. Wir freuen uns auf Kommunikation, fachlichen Austausch und auf unsere Gemeinsamkeiten und Unterschiede… denn wir meinen: Heterogenität verbindet!

Ich freue mich auf einen interessanten BuKo 2018 mit Vorträgen, Workshops, Arbeitsgruppen… und persönlichen Begegnungen!

Im Namen des Vorstandes der Sektion Schulpsychologie im BDP lade ich Sie herzlich ein,

Ihre

Dr. Dipl.-Psych. Meltem Avci-Werning
Vorsitzende der Sektion Schulpsychologie im BDP
 


Alexander Lorz
Hessischer Kultusminister

Alexander Lorz

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schulpsychologinnen und Schulpsychologen,

zum 23. Bundeskongress für Schulpsychologie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main heiße ich Sie herzlich willkommen. Nachdem wir im vergangenen Jahr das Kompetenzzentrum Schulpsychologie Hessen an der Abteilung für Pädagogische Psychologie der Goethe-Universität gegründet haben (www.kompetenzzentrum-schulpsychologie-hessen.de), freut es mich ganz besonders, dass mit dem Bundeskongress in diesem Jahr nun ein schulpsychologisches Großereignis erstmals in Hessen stattfindet. Der Bundeskongress bietet als zentrales schulpsychologisches Forum eine besondere Gelegenheit des Austausches zwischen Praktikerinnen und Praktikern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus allen Bundesländern und ist der einzige regelmäßig stattfindende schulpsychologische Kongress im deutschsprachigen Raum.

Ich freue mich ebenfalls darüber, beim diesjährigen Bundeskongress, der unter dem Motto „Heterogenität verbindet“ steht, Schirmherr sein zu dürfen. In unseren Schulen befinden sich sehr viele Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem ethnischen, kulturellen und religiösen Hintergrund. Das Vermitteln von interkultureller Kompetenz rückt immer mehr in den Fokus. Bildungseinrichtungen haben in dieser Hinsicht eine große Verantwortung als Orte der Begegnung, die interkulturelles Lernen in einem wechselseitigen Prozess, an dem die gesamte Gesellschaft beteiligt ist, ermöglichen. „Heterogenität verbindet“ und bereichert, auch angesichts der sehr unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und individuellen Lernverläufe jedes Einzelnen, denen wir in unseren Schulen mit einem passenden Bildungsangebot Chancen für die gesellschaftliche Teilhabe eröffnen.

Sie als Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sind in diesem Zusammenhang wichtige Unterstützungspartner für die Schulen mit einem professionellen Blick auf die pädagogischen und psychologischen Herausforderungen. Mit Ihrer Hilfe können die Schulen geeignete Lösungsstrategien entwickeln und somit auch auftretende Probleme in eigener Verantwortung bewältigen.

Die schulpsychologische Beratung in den Schulen hat deshalb für die Hessische Landesregierung einen hohen Stellenwert. Die Möglichkeiten der Beratung von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie der Schulleitungen durch Schulpsychologinnen und Schulpsychologen haben wir aufgrund aktueller Erfordernisseausgebaut, zuletzt im Zuge der Integration von Schülerinnen und Schülern mit Fluchterfahrungen. Das Aufgabenfeld der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen umfasst in Hessen ein breites Spektrum von der psychologischen Beratung bis zur präventiven und systembezogenen Beratung. Daneben sind sie in Hessen auch für übergreifende Aufgaben wie z.B. die Sucht- und Gewaltprävention oder die Krisenintervention zuständig.

An dieser Stelle möchte ich den Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Staatlichen Schulämtern in Hessen meinen ganz besonderen Dank für die engagierte Arbeit mit unseren Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften und Schulleitungen aussprechen. Außerdem bin ich stolz darauf, dass wir in Hessen die Anzahl der Stellen der Schulpsychologinnen und Schulpsychologen in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöhen konnten.

Liebe Kongressteilnehmerinnen und Kongressteilnehmer,

der Bundeskongress gibt Ihnen die Möglichkeit, sich intensiv mit den Herausforderungen im Umgang mit Heterogenität in der Schule sowie aktuellen Erkenntnissen und Handlungsmöglichkeiten auseinanderzusetzen. Ich wünsche Ihnen einen anregenden Austausch mit vielen lösungsorientierten Ansätzen und wertvollen Ideen für Ihre weitere Arbeit und dem gesamten Bundeskongress einen erfolgreichen Verlauf.

Mit herzlichen Grüßen

Prof. Dr. R. Alexander Lorz
Hessischer Kultusminister

ORT / INFOS

Goethe-Universität - Hörsaalzentrum

Kongressort

Johann-Wolfgang-Goethe-Universität
Campus Westend
Theodor-W.-Adorno-Platz 6
60629 Frankfurt am Main

Teilnahme buchen

Ihre Anmeldung zum Kongress ist ab sofort unter folgendem Link möglich:
https://www.m-anage.com/Login.aspx?event=buko2018
Ihre Fragen richten Sie bitte an die Kongressorganisation.

Übernachtungsmöglichkeiten / Hotels

Frankfurt a.M. bietet eine unvergleichliche Hotellandschaft. Über folgenden Link gelangen Sie direkt zur Hotelbuchungsseite, auf welcher wir Ihnen ausgewählte Häuser präsentieren, in denen Sie als Kongressbesucher zum Vorzugspreis logieren können:
ZUR HOTELBUCHUNG

Wissenschaftlicher Beirat

Prof. Dr. Gerhard Büttner
Institut für Psychologie
Goethe-Universität Frankfurt
E-Mail: buettner@paed.psych.uni-frankfurt.de

Prof. Dr. Caterina Gawrilow
Eberhard Karls Universität Tübingen
Fachbereich Psychologie
E-Mail: caterina.gawrilow@psycho.uni-tuebingen.de

Prof. Dr. Marcus Hasselhorn
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF)
Professor für Psychologie mit dem Schwerpunkt Bildung und Entwicklung
E-Mail: hasselhorn@dipf.de

Dr. Meltem Avci-Werning
Niedersächsische Landesschulbehörde Hannover
E-Mail: meltem.avci-werning@bdp-schulpsychologie.de

Dr. Helen Hertzsch
Kompetenzzentrum Schulpsychologie Tübingen
E-Mail: helen.hertzsch@bdp-schulpsychologie.de

Dipl-Psych. Klaus Seifried
Schulpsychologiedirektor a.D., Berlin
E-Mail: klaus.seifried@bdp-schulpsychologie.de

KONTAKT

Kongressorganisation

Kongress- und Kulturmanagement GmbH
Andreas Kluge
Tel.: +49 3643 2468-135
Fax: +49 3643 2468-31
E-Mail: andreas.kluge@kukm.de

Rießnerstraße 12 B
99427 Weimar
www.kukm.de

IMPRESSUM

Diese Website wird betrieben von:
Sektion Schulpsychologie im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP).
www.bdp-schulpsychologie.de

Vertretungsberechtigter Vorstand des BDP e.V:
Dipl.-Psych. Prof. Dr. Michael Krämer, Dipl.-Psych. Michael Ziegelmayer, Dipl.-Psych. Annette Schlipphak
Registergericht: Amtsgericht Charlottenburg
Registernummer: 95 VR 21328 Nz

Inhaltlich verantwortlich gemäß § 55 Absatz 2 RStV:
Vorsitzende der Sektion Schulpsychologie, Dr. Meltem Avci-Werning

Sitz des Verbands:
Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V. (BDP)
Am Köllnischen Park 2, 10179 Berlin
Telefon: 030 - 2 09 16 66 00
E-Mail: info@bdp-verband.de

Gestaltung und technische Umsetzung:
Grafik-Design: Pauline Denecke
Web-Design/techn. Realisation: born2web;

Bildnachweis:
Illustration BUKO Schulpsychologie: Urheberin Marina Zlochin
Foto Universität: Frank Wagner - fotolia

Font:
© 2011, Edgar Tolentino and Pablo Impallari
© 2011, Igino Marini, with Reserved Font Names "Dosis"
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